Rich Pins bei Pinterest einrichten: Komplettes Pinterest Tutorial für Anfänger
Ich hab mir die Frage selbst gestellt: Was bringen mir Rich Pins eigentlich, wenn ich sowieso jeden Tag zehn verschiedene Pins mit unterschiedlichen Texten mache? Die meisten Anleitungen erklären dir nur das Wie. Hier bekommst du beides – und die gute Nachricht vorweg: Es ist inzwischen noch einfacher, als die meisten Anleitungen behaupten.
Was hast du davon? Ganz konkret:
Mehr Vertrauen auf den ersten Blick. Dein Pin bekommt eine extra Info-Zeile mit Artikel-Titel und deinem Profilbild dazu. Für jemanden, der zum ersten Mal auf dich stößt, wirkt das sofort seriöser – wie eine echte Website statt einer zufälligen Grafik. Und mehr Vertrauen heißt: mehr Klicks.
Einmal machen, für immer profitieren. Das ist mein Lieblingsteil: Du richtest das einmal für deine ganze Website ein – nicht pro Pin, nicht pro Artikel! Jeder Pin, den du heute, in drei Wochen oder in einem Jahr machst, kriegt die Zusatzinfo automatisch mit. Bei deinem Pin-Volumen ist das Gold wert: einmaliger Aufwand, der sich unendlich oft auszahlt.
Dein Text bleibt dein Text. Keine Sorge, deine individuellen Pin-Beschreibungen bleiben komplett unangetastet. Rich Pins kommen nur oben drauf.
Ehrlich gesagt: Ob Rich Pins dich direkt höher ranken lassen, ist unter Pinterest-Profis nicht einheitlich belegt – offizielle Bestätigung dafür gibt’s nicht. Der wirklich handfeste Effekt ist der Vertrauens- und Klick-Boost. Und der reicht völlig.

So geht’s – und ja, es ist wirklich easy 🎉
1. Metadaten checken (meist schon erledigt!) Nutzt du WordPress mit Yoast oder Rank Math? Dann sind die nötigen Daten meist automatisch da, sobald du Meta-Titel und -Beschreibung in deinem Artikel ausgefüllt hast. Kein Programmieren nötig.
2. Website bei Pinterest verifizieren Gehe zu: Einstellungen → Link zu Pinterest → Website verifizieren Du bekommst einen Code. Bei Yoast: unter SEO → Allgemein → Webmaster Tools → Pinterest einfügen. Zurück zu Pinterest, bestätigen – fertig.
3. Fertig. Wirklich. Und hier die eigentlich schönste Neuigkeit: Den früher üblichen Extra-Schritt mit dem „Rich Pin Validator“, bei dem du eine Artikel-URL einreichen und einen Antrag stellen musstest, gibt es nicht mehr. Pinterest schreibt es selbst so: Sobald deine Metadaten stimmen, wird jeder Inhalt, der gespeichert wird, automatisch zum Rich Pin. Kein Antrag, kein Klick auf „Apply“, kein Warten auf eine Freigabe-Mail.
Woran du erkennst, ob es funktioniert
Der ehrlichste Test: einfach ausprobieren.
- Pinne einen deiner Artikel ganz normal auf Pinterest.
- Schau dir den fertigen Pin an: Steht unter dem Bild eine fett gedruckte Zusatzzeile mit Artikel-Titel? Dann läuft’s! Sieht der Pin aus wie sonst auch, mit nur deinem eigenen Text – dann noch nicht.
Und gib ihm ein bisschen Zeit: Direkt nach der Verifizierung kann es noch etwas dauern, bis Pinterest die Metadaten liest. Ein Pin von heute zeigt vielleicht noch nichts, einer von übermorgen schon.
Dein Fazit
Mit WordPress und Yoast ist der Aufwand für Rich Pins winzig: Website verifizieren, fertig. Kein Antragsformular, kein Extra-Tool, kein Warten auf eine Bestätigung. Einmal eingerichtet, läuft es bei jedem Pin mit, den du je machst – auch bei den Artikeln, die es heute noch gar nicht gibt. Kleiner Schritt, dauerhafter Effekt. Genau dein Ding.
Lve Marita


