
Ich bin Marita. Kaffee kalt, To-do-Liste episch, Humor trotzdem intakt.
Fangen wir ehrlich an: Ich hab heute Nacht um 0:27 Uhr noch E-Mails geschrieben, weil mein Kopf einfach nicht aufhören wollte. Willkommen in meiner Welt – hier läuft selten was nach Lehrbuch, aber es läuft.
Seit 2017 bin ich alleinerziehend. Mein Sohn ist 13, superschnell im Kopf, tief interessiert an allem, was ihn wirklich packt – und in der Schule trotzdem gelangweilt, weil das Tempo nicht passt. Ich erkenn mich in ihm wieder, manchmal mehr, als mir lieb ist. Wir sind beide keine „einfach mal langsamer machen“-Typen.
20 Jahre bin ich schon selbstständig. Gelernte Industriekauffrau, seit 2015 im Coaching-Business – und trotzdem kenn ich das Gefühl, an der Kasse zu stehen, mein Kind greift ganz selbstverständlich nach einem Schokoriegel, und ich rechne im Kopf durch, ob’s bis Monatsende reicht. Ich leg ihn trotzdem aufs Band. Aber dieses stille Rechnen im Hintergrund – das kenn ich zu gut.
Ein Coach hat mir mal gesagt, ich soll Solo-Mütter als Zielgruppe lieber meiden.
Zu schwierig, zu wenig Budget, zu viel Aufwand für zu wenig Umsatz. Ich hab ihm freundlich zugehört und danach genau das Gegenteil gemacht. Weil ich weiß, wie sich das anfühlt, wenn dir jemand sagt, du bist als Kundin nicht lohnenswert genug – und ich hab keine Lust, das an andere weiterzugeben.
Frau Glück ist aus genau diesem Trotz entstanden.
Nicht am Reißbrett, sondern zwischen Kita-Abholung, Abendessen kochen und dem einen ruhigen Zeitfenster, wenn das Kind endlich schläft und der Laptop aufklappt. Pinterest wurde für mich zu dem Kanal, der nicht ständig nach Aufmerksamkeit schreit wie andere Plattformen – der stattdessen einfach weiterarbeitet, auch wenn ich grad Mittagsschlaf-Pause hab oder komplett offline bin.
So mach ich es heute
Ich erklär dir keine Theorie aus dem Lehrbuch, für die du erstmal zwei Kapitel Vorwissen brauchst. Ich zeig dir das System, das bei mir selbst funktioniert – Schritt für Schritt, ohne Fachchinesisch, ohne 10-Wochen-Kurs, den du eh nie durchziehst, weil dein Alltag andere Pläne hat.
Und ich glaub nicht an Motivations-Poster mit Sonnenaufgängen. Ich glaub an Systeme, die auch an dem Tag noch funktionieren, an dem du innerlich nur noch „Kaffee. Jetzt.“ denkst.
Falls du gerade an dem Punkt stehst, an dem ich mal war – unsicher, ob sich das überhaupt lohnt, ob du „die richtige“ Zielgruppe für sowas bist, ob das zeitlich neben allem anderen überhaupt drin ist – dann bist du hier goldrichtig.
Schnapp dir ’nen Kaffee (gerne auch den kalten von vorhin), mach dir’s gemütlich. Ich bin an deiner Seite.
Lve Marita
