47 statt 22.000 Pinterest-Follower: Welche Zahl wirklich über deinen Erfolg entscheidet

Du kennst das. Du öffnest dein Pinterest-Profil, checkst als Erstes die Follower-Zahl – und dein Magen macht diesen kleinen, fiesen Hüpfer. 47. Immer noch 47. Während eine andere Frau aus deiner Nische bei 22.000 steht und du dich fragst, ob du überhaupt irgendwas richtig machst.

Und während du auf diese 47 starrst, kann einer deiner Pins längst Menschen erreichen, die dir überhaupt nicht folgen. Du siehst es nur nicht, weil du im falschen Menü nach Bestätigung suchst.

Ich sag’s dir kurz und schmerzlos: Diese Followerzahl lügt dir was vor. Und sie kostet dich gerade Energie, die du für die Dinge brauchst, die tatsächlich Pinterest-Reichweite bringen.

Warum deine Followerzahl nicht über deine Pinterest-Reichweite entscheidet

Auf Instagram spielt deine bestehende Community oft eine deutlich größere Rolle. Viele Inhalte leben davon, dass Menschen dich bereits kennen, dir folgen und regelmäßig mit dir interagieren.

Pinterest ist nicht einfach Instagram mit Pinnwänden. Neben dem Feed mit Pins von Accounts, denen du folgst, empfiehlt Pinterest dir auch Inhalte passend zu deinen Suchen und Interessen – Menschen können deinen Content also finden, auch wenn sie dich noch nie gesehen haben.

Dafür müssen sie dir vorher nicht folgen. Wenn dein Pin ihre Frage trifft, kann er relevant sein, obwohl sie deinen Account noch nie gesehen haben.

Ein einziger Pin kann dir Monate später noch Besucher bringen – ohne dass diese Menschen dir vorher folgen müssen. Das ist der eigentliche Hebel für mehr Pinterest-Traffic, den die Followerzahl dir nie zeigen wird.

Impressionen machen dich sichtbar. Ausgehende Klicks machen daraus Traffic.

Schau nicht nur auf deine Follower. Folge stattdessen der Kennzahl bis zum tatsächlichen Ziel:

  • Impressionen: Wird mein Inhalt ausgespielt?
  • Pin-Klicks: Macht der Pin neugierig?
  • Ausgehende Klicks: Besucht jemand meine Website?
  • Conversions: Trägt sich jemand auf meiner Website ein oder kauft?

Erst wenn du diese Kette kennst, weißt du, ob Pinterest wirklich etwas für dein Business bringt – nicht nur, ob du gesehen wirst. Wo genau du diese Zahlen findest, zeig ich dir Schritt für Schritt in Pinterest Business Hub in 10 Minuten einrichten.

Gerade wenn du dein Business zwischen Kundinnenarbeit, Schulschluss und Alltag aufbaust, brauchst du keinen weiteren Kanal, auf dem du täglich um Aufmerksamkeit kämpfen musst.

Pinterest-Grundlagen

Diese drei Dinge bringen dein Pinterest-Profil weiter als jede Followerjagd

1

Keywords statt hübscher Boardnamen

Ein hübscher Fantasiename reicht nicht. Dein Boardname sollte klar beschreiben, wonach deine Zielgruppe sucht und was sie dort findet.

So gehst du vor:

  • Öffne die Pinterest-Suche und gib dein Thema ein (z.B. Homeoffice).
  • Nutze die vorgeschlagenen Suchbegriffe als Recherchehilfe.
  • Mach aus Fantasienamen konkrete Boardnamen wie „Homeoffice für kleine Räume“.
  • Übernimm deine Recherche anschließend auch für natürliche Pin-Titel und Beschreibungen – ohne Keyword-Spam.
2

Klare Board-Struktur statt Pin-Chaos

Pinterest versteht klar abgegrenzte Themen deutlich besser als Sammelbecken mit allem Möglichen.

So gehst du vor:

  • Frag dich bei jedem Board: Würde eine Fremde sofort verstehen, worum es geht?
  • Vage Boards wie „Inspiration“ oder „Sammlung“ umbenennen oder aufteilen.
  • Lieber wenige klare Boards als viele unübersichtliche.
3

Konsistenz statt Followerjagd

Für deine Auffindbarkeit ist regelmäßig hilfreicher Content meist wertvoller als jede Aktion, deren einziges Ziel mehr Follower sind.

So gehst du vor:

  • Leg eine realistische Anzahl Pins pro Woche fest – lieber drei regelmäßig als zehn einmalig.
  • Reserviere dir einen festen Termin zum Erstellen oder Einplanen deiner Pins.
  • Erstelle für bestehende Blogartikel neue Pin-Grafiken mit unterschiedlichen Einstiegen, Bildern oder Nutzenversprechen.

Klingt nach Arbeit? Ist es auch – aber nach der planbaren Art. Keine Kamera, kein täglicher Content-Druck, kein Stories-Hamsterrad. Nur eine Struktur, die du einmal sauber aufsetzt und danach nicht jede Woche neu erfinden musst.

Und genau bei Punkt 2 wird’s für die meisten kompliziert

Keywords finden – okay, das schaffst du in der Suchleiste selbst. Aber welche Boards du überhaupt brauchst und wie du sie sinnvoll aufteilst, ohne dich in zu vielen Unterkategorien zu verlieren: Das ist die Stelle, an der die meisten hängen bleiben und dann doch wieder auf ihre Followerzahl starren, weil’s einfacher ist als zu entscheiden.

Genau dafür hab ich die Pinnwand-Formel gebaut: den fertigen Fahrplan, welche Boards du anlegst und wie du sie so strukturierst, dass du es Pinterest leichter machst, dein Thema einzuordnen. Kostenlos, machbar in einer Kaffeepause, keine Theorie-Wüste.

✦ Kostenloses Freebie

Dein Pin ist nur so viral wie das Zuhause, in dem er landet.

Die Pinnwand-Formel zeigt dir in 10 Minuten, wie du deine Boards so aufsetzt, dass sie deine Pins tragen statt sie zu verwässern. Kein Theorie-Wälzer – ein Plan zum sofort Anwenden.

Jetzt Pinnwand-Formel holen →

Wenn du dir vorher noch unsicher bist, ob Pinterest überhaupt zu dir und deinem Business passt, findest du die Antwort auch in meinem Artikel dazu, wie sich Pinterest von Instagram unterscheidet – speziell für Mütter, die nicht ständig sichtbar sein wollen, um trotzdem sichtbar zu werden.

Auf Pinterest müssen Menschen dir nicht folgen, um deine Lösung zu finden. Entscheidend ist nicht, wie viele auf deinem Profil stehen – sondern wie viele bei deinem Angebot ankommen.

Lve Marita

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen