Pinterest-Follower sind nicht die wichtigste Zahl: Diese 4 Kennzahlen zählen wirklich
Du weißt, wie das läuft. Kaffee ist noch nicht mal durchgelaufen, aber dein Daumen ist schon auf Pinterest, und dein Blick wandert wie von selbst zur Followerzahl oben links. Und dann steht sie da. Diese Zahl, die sich einfach weigert, größer zu werden, während du gleichzeitig genau weißt, dass irgendwo da draußen eine Frau aus deiner Nische mit einer Followerzahl unterwegs ist, bei der du kurz überlegst, ob sie vielleicht heimlich einen zweiten Job als Influencerin hat.
Dein Magen macht diesen kleinen Hüpfer, den du sonst nur von der ersten Kurve auf der Achterbahn kennst. Und plötzlich fühlt sich eine einzige Zahl wichtiger an, als sie eigentlich ist – ungefähr so, wie wenn du auf der Waage stehst und dabei vergisst, dass du dich eigentlich gerade nach Muskeln umbauen wolltest, nicht nach Gramm.
Ich hol dich hier kurz raus: Diese Zahl sagt dir fast nichts darüber, was du wissen willst. Sie ist einfach nur laut. Und laut ist auf Pinterest nicht dasselbe wie wichtig.
Follower sind nicht nutzlos. Sie beantworten nur die falsche Frage.

Bevor wir hier zu forsch werden: Follower sind kein Fake-Wert, den du getrost ignorieren kannst. Sie zeigen dir, wie viele Menschen deinem Profil oder deinen Boards bewusst folgen, und das ist durchaus etwas wert. Nur ist „etwas wert“ eben nicht dasselbe wie „die Zahl, die entscheidet, ob dein Business diesen Monat Umsatz macht“.
Nur beantwortet diese Zahl eine ganz andere Frage als die, die dich morgens mit dem Kaffee in der Hand eigentlich umtreibt. Du willst wissen, ob dein Business dadurch wächst. Ob jemand deine Website besucht, sich einträgt, kauft. Und genau da hilft dir die Followerzahl nicht weiter, egal wie lange du sie anstarrst.
Denn Pinterest tickt anders, als du das vielleicht von Instagram gewohnt bist. Bei Instagram spielt deine bestehende Community oft eine deutlich größere Rolle für die erste Verteilung deiner Inhalte. Auf Pinterest ist das anders: Menschen können deinen Content auch entdecken, wenn sie dir noch nicht folgen, über Suche und Empfehlungen passend zu ihren Interessen. Wenn dein Pin die Frage einer Nutzerin trifft, kann er bei ihr landen, auch ohne dass sie dich vorher kannte.
Das heißt: Ein einziger guter Pin kann dir noch in Monaten Besucherinnen bringen, ganz ohne dass diese Menschen dir vorher gefolgt sind. Genau das ist der eigentliche Hebel hinter Pinterest-Traffic. Wie das im Detail funktioniert, liest du in Warum ein Pin Monate später noch Kundinnen bringen kann.
Die eigentliche Frage lautet nicht „wie viele“, sondern „wo hakt’s“
Wenn Follower nicht die Antwort sind, was dann? Vier Zahlen, die zusammen eine Kette bilden. Und das Gute daran: Diese Kette sagt dir nicht nur, wie du dastehst, sondern genau, wo du als Nächstes ansetzen solltest.
Impressionen
Wird dein Pin überhaupt ausgespielt?
Pin-Klicks
Macht er neugierig genug, dass jemand draufklickt?
Ausgehende Klicks
Schafft es diese Neugier bis auf deine Website?
Conversions
Trägt sich jemand ein oder kauft?
Die ersten drei sind Pinterest-Kennzahlen, die dritte markiert den Punkt, an dem jemand die Plattform verlässt. Danach beginnt deine eigene Website- und Funnel-Messung. Genau diese Trennung macht die Fehlersuche so klar: Du weißt sofort, ob du noch bei Pinterest bist oder schon bei dir.
Impressionen machen dich sichtbar. Ausgehende Klicks machen daraus Traffic.
„Impressionen machen dich sichtbar. Ausgehende Klicks machen daraus Traffic.“
Das ist der Satz, den du dir merken darfst. Und genau dieser Satz ist auch der Grund, warum die Kette so praktisch ist: Sie funktioniert wie eine Fehlersuche. Du musst nicht raten, woran es liegt, du liest es einfach ab.
Viele Impressionen, kaum Pin-Klicks?
Dann macht dein Pin nicht neugierig genug. Bild, Titel oder Versprechen brauchen einen zweiten Blick.
Viele Pin-Klicks, kaum ausgehende Klicks?
Dann bleibt jemand bei der Nahaufnahme auf Pinterest hängen. Schau dir dein Zielversprechen an. Bei insgesamt zu niedrigem Traffic hilft 14 Wege zu mehr Pinterest-Traffic.
Viele ausgehende Klicks, niemand trägt sich ein?
Dann sitzt die Baustelle sehr wahrscheinlich nach dem Klick: Landingpage, Artikel, Freebie. Mehr dazu in Pinterest-Traffic da, aber keine Anmeldungen.
Leute tragen sich ein, niemand kauft?
Dann ist es Zeit, Funnel und Angebot anzuschauen. Wie das geht, liest du in E-Mail-Liste wächst, aber niemand kauft.
Traffic wird erst dann zu einem Business, wenn du weißt, an welcher Stelle der Kette du gerade stehst.
Wo genau du diese vier Zahlen überhaupt findest, zeig ich dir Schritt für Schritt in Pinterest Business Hub in 10 Minuten einrichten.
Damit die Grundlage stimmt: drei Dinge, kurz und schmerzlos
Bevor diese Kette überhaupt etwas bringt, muss die Basis stimmen. Und mit Basis meine ich nicht „nochmal alles neu lernen“, sondern die Stellschrauben, an denen die meisten hängen bleiben, weil sie sich größer anfühlen, als sie sind.
Keywords statt hübscher Fantasienamen
„Wohlfühlecke“ ist als Boardtitel deutlich schwerer einzuordnen als ein klarer Suchbegriff wie „Homeoffice für kleine Räume“. Tipp deine Themen in die Pinterest-Suche, nutze die Vorschläge als Recherchehilfe und prüfe, welche Begriffe wirklich zu deinem Thema passen.
Boards, die man auf den ersten Blick versteht
Klare Board-Titel und Beschreibungen helfen Pinterest dabei, deine Inhalte richtig einzuordnen. Frag dich bei jedem Board: Würde eine völlig fremde Person sofort verstehen, worum es geht? Wenn nicht, umbenennen oder aufteilen.
Genau hier wird’s für die meisten kompliziert: Welche Boards du überhaupt brauchst und wie du sie aufteilst, ohne dich in zwanzig Unterkategorien zu verlieren. Das ist die Stelle, an der die meisten wieder bei der Followerzahl landen, weil Starren einfach leichter ist als Entscheiden.

Anfordern. Bekommen. Direkt umsetzen.
Kein PDF zum Abheften – direkt am Handy oder PC startklar.
Ein Rhythmus, den du wirklich durchhältst. Keine Pins-pro-Woche-Formel, die dir irgendwer vorschreibt. Du brauchst keinen Posting-Marathon. Du brauchst einen Rhythmus, der zu deinem Business passt und den du nicht jede Woche neu verhandeln musst.
Und dann, irgendwann, willst du das nicht mehr einzeln jagen
Wenn du die vier Zahlen erst mal im Blick hast, merkst du schnell: Boards optimieren, Pins testen, Kennzahlen lesen, Landingpage anpassen – das sind lauter einzelne Diagnosen für ein und dasselbe Ziel. Irgendwann willst du das nicht mehr Stück für Stück selbst zusammensetzen, sondern ein System, das von Anfang bis Ende zusammenhängt. Genau dafür gibt’s die Pin to Sale Methode – Schritt für Schritt, mit genau dieser Diagnose-Logik als Grundgerüst.
Denn am Ende zählt nicht, wie viele Menschen auf deinem Profil stehen. Es zählt, wie viele bei deinem Angebot ankommen.
Lve Marita


